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Methoden · Vertiefung

Second-Order Thinking: Die Folgen der Folgen mitdenken

Wie du vor einer Entscheidung prüfst, wer auf ihre Wirkung reagiert und was daraus folgt.

Stand · David Rudolph · rund 12 Minuten Lesezeit

Wie funktioniert Second-Order Thinking?

Das Ergebnis ist eine kommentierte Liste wahrscheinlicher Reaktionen, jeweils mit Gegenmaßnahme oder Messpunkt. Ob die Entscheidung richtig ist, beantwortet die Methode allein nicht.

Jede Folge löst Reaktionen aus, die eigene Folgen haben

  1. Entscheidung

    Preis senken

    Art: sofort

  2. 1. Ordnung

    Mehr Absatz

    Art: beabsichtigt, sichtbar

  3. 2. Ordnung

    • Wettbewerb zieht nach
    • Kunden gewöhnen sich an den Preis

    Art: Reaktion darauf

  4. 3. Ordnung

    • Marge sinkt im ganzen Markt
    • Preiserhöhung wird schwer

    Art: Reaktion auf Reaktion, später, oft an anderer Stelle

Folgenbaum am Beispiel einer Preissenkung. An jedem Übergang dieselbe Frage: „Und dann?“ Ab der zweiten Ordnung setzt Second-Order Thinking an. Das Beispiel ist zur Veranschaulichung gewählt.
Daten als Tabelle
OrdnungZweig AZweig B
EntscheidungPreis senkenPreis senken
1. Ordnung (beabsichtigt, sichtbar)Mehr AbsatzMehr Absatz
2. Ordnung (Reaktion darauf)Wettbewerb zieht nachKunden gewöhnen sich an den Preis
3. Ordnung (Reaktion auf Reaktion)Marge sinkt im ganzen MarktPreiserhöhung wird schwer

Die zweite und dritte Ordnung zeigen, was eine gewöhnliche Entscheidungsvorlage selten enthält.

Die erste Ordnung ist die Wirkung, für die eine Maßnahme beschlossen wird. Sie tritt meist schnell ein und ist leicht zu messen. Genau deshalb dominiert sie die Vorlage.

Die zweite Ordnung entsteht, weil Menschen und Organisationen auf die erste Wirkung reagieren. Wettbewerber ziehen nach, Kunden passen ihre Erwartungen an, Mitarbeitende optimieren auf die neue Kennzahl. Die dritte Ordnung sind die Reaktionen auf diese Reaktionen.

Der Mechanismus ist eine Umlenkung der Aufmerksamkeit. Bastiat unterschied 1850 zwischen dem, was man sieht, und dem, was man nicht sieht. Der Soziologe Robert K. Merton nannte 1936 unter anderem kurzfristige Interessen als Grund, warum spätere Folgen ausgeblendet werden.

MerksatzAn jedem Pfeil steht dieselbe Frage: „Und dann?“

Woher stammt Second-Order Thinking?

Second-Order Thinking ist ein Denkmodell mit langer Ideengeschichte und ohne eigene Wirksamkeitsforschung. Ein Urheber des Begriffs ist nicht bekannt. Die Idee dahinter haben Ökonomie, Soziologie und Systemforschung seit 1850 immer wieder beschrieben.

JahrWasBedeutung
1850Frédéric Bastiat veröffentlicht in Paris „Ce qu'on voit et ce qu'on ne voit pas“, seine letzte SchriftGrundgedanke: sichtbare und unsichtbare Folgen einer Maßnahme
1936Robert K. Merton: „The Unanticipated Consequences of Purposive Social Action“, American Sociological ReviewSoziologische Systematik unvorhergesehener Folgen
1963Garrett Hardin formuliert sinngemäß: Man kann nie nur eine Sache tunKurzformel: Jede Handlung hat mehr als eine Wirkung
1985Hardin, Filters Against Folly: die Frage „And then what?“ als DenkfilterDie Anschlussfrage, auf der die Methode beruht
1989Dietrich Dörner, Die Logik des MißlingensSimulationsforschung zum Handeln in komplexen Systemen
2001John Sterman beschreibt im California Management Review die „policy resistance“Systemdenken: Systeme reagieren auf Eingriffe und heben sie teils auf
2011Howard Marks, The Most Important Thing, Columbia University Press„Second-level thinking“ als erstes Kapitel, populär bei Investoren

Bastiat schrieb, ein schlechter Ökonom halte sich an die sichtbare Wirkung, ein guter beziehe die vorhersehbaren Folgen ein. Sein Beispiel ist das zerbrochene Fenster: Der Glaser verdient, doch dem Hausbesitzer fehlt das Geld für andere Käufe.

Merton nannte fünf Gründe für unvorhergesehene Folgen: Unwissen, Fehler in der Analyse, die Dominanz unmittelbarer Interessen, Grundwerte und sich selbst widerlegende Vorhersagen. Hardin brachte den Gedanken auf eine Arbeitsfrage. Sterman fasst den Befund des Systemdenkens so zusammen: „Today's problems often arise as unintended consequences of yesterday's solutions.“

Zur Evidenz: Eine Studie, die Second-Order Thinking als Methode prüft, ist nicht bekannt. Es gibt keine Messung, ob Teams mit dieser Methode bessere Entscheidungen treffen. Belegt sind nur die Phänomene: unbeabsichtigte Folgen, Fehlanreize und Systeme, die auf Eingriffe reagieren.

Der Kobra-Effekt ist als Anekdote zu behandeln. Die Geschichte von Kopfprämien für Kobras im britisch regierten Indien wird oft erzählt. Der Historiker Michael G. Vann hält sie für nicht belegbar (Wikipedia, mit Verweis auf Freakonomics 2012).

Belegt ist ein ähnlicher Fall aus Hanoi 1902. Die Kolonialverwaltung zahlte pro abgegebenem Rattenschwanz eine Prämie. Laut Vann, der die Kolonialakten ausgewertet hat, tauchten danach Ratten ohne Schwanz und Rattenzuchten im Umland auf (Interview, World History Connected).

Gegenmittel

So setzt du Second-Order Thinking um

Eine Folgenrunde für eine Managemententscheidung dauert rund 60 Minuten und braucht die Leute, die die Reaktionen kennen. Die Anschlussfrage „Und dann?“ stammt von Hardin. Schrittfolge, Zeitangaben und Bewertung sind eine Ergänzung von T1Leaders, eine Standardform der Methode gibt es nicht.

Vorbereitung: Lade 5 bis 8 Personen ein, darunter mindestens eine mit direktem Kundenkontakt und eine aus der Umsetzung. Schick allen die Entscheidungsvorlage vorher.

  1. Erste Ordnung festhalten (5 Minuten). Schreib die beabsichtigte Wirkung als Zahl auf, mit Zeitpunkt. Ohne diese Zahl lässt sich später nicht sagen, was die Folgen wegnehmen.
  2. Betroffene auflisten (10 Minuten). Notiere, wer die Entscheidung bemerkt und einen Grund hat, sein Verhalten zu ändern. Typisch sind Kunden, Wettbewerber, Mitarbeitende, Lieferanten und Aufsicht. Eine Stakeholder-Impact-Map hilft beim Einordnen.
  3. Zweimal „Und dann?“ fragen (20 Minuten). Frag für jede Gruppe: Wie reagiert sie, und was folgt daraus? Lass jede Antwort mit einer Person oder Organisation beginnen, die etwas tut.
  4. Zeitachse anlegen (5 Minuten). Gib jeder Folge einen Zeitpunkt: Wochen, Quartale oder Jahre. Späte Folgen werden hier sichtbar, weil die Vorlage meist nur das erste Jahr rechnet.
  5. Bewerten (10 Minuten). Schätze Größe und Wahrscheinlichkeit grob und beziffere die drei wichtigsten Folgen in Euro oder Prozent.
  6. Entscheidung anpassen (10 Minuten). Leg für jede der drei Folgen eine Gegenmaßnahme oder einen Messpunkt mit Prüftermin fest.

Moderationsregel: Sagt jemand „Das wird schon nicht passieren“, frag nach, wer das Gegenteil bemerken würde. Wenn niemand im Raum es bemerken würde, fehlt diese Perspektive.

Praxisbeispiel: Neue Vertriebsprämie in der Spezialchemie

Die Folgenrunde hat gezeigt, dass die geplante Umsatzprämie den Deckungsbeitrag eher senkt als steigert. Der Ablauf entspricht einem typischen Einsatz.

Beispiel frei erfunden, Zahlen zur Veranschaulichung.

Ausgangslage. Ein Hersteller von Spezialchemikalien mit 180 Millionen Euro Umsatz und 25 Außendienstlern will stärker wachsen. Bisher hängt die variable Vergütung am Deckungsbeitrag. Der Vorstand will sie künftig am Umsatzwachstum festmachen, das Ziel lautet 6 Prozent im nächsten Jahr.

Erste Ordnung. 6 Prozent mehr Umsatz sind 10,8 Millionen Euro. Bei 32 Prozent Deckungsbeitragsmarge bringt das 3,46 Millionen Euro zusätzlichen Deckungsbeitrag. So steht es in der Vorlage.

Teilnehmende. Vertriebsvorstand, Vertriebsleiter, Controllerin, Leiterin Anwendungstechnik, zwei Key-Account-Manager, Leiter Supply Chain. Sieben Personen, 70 Minuten.

Zweite Ordnung. Die Key-Account-Manager sagen offen, wie sie reagieren würden: Wenn nur Umsatz zählt, geben sie in Preisverhandlungen schneller nach. Das Team schätzt 1,5 Prozentpunkte zusätzlichen Rabatt auf die 60 Prozent des Umsatzes, die jährlich neu verhandelt werden. Bei 190,8 Millionen Euro Umsatz kostet das 1,72 Millionen Euro.

Die Diskussion kreist 20 Minuten nur um Rabatte. Dann meldet sich die Leiterin Anwendungstechnik. Spezialprodukte brauchen Labortests beim Kunden und sechs bis neun Monate bis zur Freigabe. Unter einer Umsatzprämie würde der Außendienst diese Projekte meiden und Standardprodukte verkaufen.

Der überraschende Moment: Diese Mixverschiebung wiegt schwerer als der Rabatt. Das Team schätzt, dass 9 Millionen Euro Umsatz von Spezialitäten mit 42 Prozent Marge zu Standardware mit 20 Prozent wandern. Das kostet 1,98 Millionen Euro Deckungsbeitrag. Niemand außer ihr hatte es auf der Liste.

Dritte Ordnung. Kunden lernen, dass gegen Quartalsende Rabatte zu holen sind, und verschieben Bestellungen. Die Supply Chain rechnet dann mit höheren Beständen und Spitzen in der Abfüllung. Langfristig verliert die Anwendungstechnik Projekte und damit Wissen. Beides beziffert das Team bewusst nicht.

Ergebnis (Deckungsbeitrag im ersten Jahr, Millionen Euro). Variante B ist eine Mischprämie aus Umsatz und Deckungsbeitrag. Dafür erwartet das Team weniger Wachstum und ein Drittel der Rabatt- und Mixeffekte:

FolgeOrdnungVariante A: reine UmsatzprämieVariante B: Mischprämie
Mehr Umsatz (A: +6 %, B: +4 %)1+3,46+2,30
Zusätzliche Rabatte (A: 1,5, B: 0,5 Prozentpunkte auf 60 % des Umsatzes)2−1,72−0,56
Mixverschiebung zu Standardware (A: 9, B: 3 Mio. Euro Umsatz)2−1,98−0,66
Summe−0,24+1,08
Bestellungen ballen sich zum Quartalsende3nicht beziffertMesspunkt gesetzt
Weniger Spezialitätenprojekte, Wissensverlust3nicht beziffertMesspunkt gesetzt

Entscheidung. Der Vorstand wählt Variante B: Die Prämie hängt je zur Hälfte am Umsatzwachstum und am Deckungsbeitrag. Rabatte über 3 Prozent gibt die Vertriebsleitung frei. Die Zahl neuer Spezialitätenprojekte wird quartalsweise berichtet und nach zwei Quartalen geprüft.

Was die Methode hier nicht geleistet hat: Die Rabatt- und Mixwerte sind Schätzungen des Teams und durch keine Messung gedeckt. Ob Variante B die Folgen wirklich so stark dämpft, zeigt erst das erste Jahr. Und wie die Wettbewerber auf aggressivere Preise reagieren, hat die Runde mangels Wissen offen gelassen.

Vorteile und Nachteile

Second-Order Thinking kostet wenig und bringt Reaktionen auf den Tisch, die eine Vorlage auslässt. Mit jeder weiteren Ordnung wird es aber spekulativer.

VorteileNachteile
Eine Frage, kein Material, in jede Entscheidungsrunde einbaubarAb der dritten Ordnung wachsen Unsicherheit und Zahl der Zweige stark
Macht Fehlanreize sichtbar, bevor sie wirkenKeine Studie belegt eine Wirkung der Methode selbst
Holt Wissen von Leuten mit Kunden- und UmsetzungsnäheFindet nur Reaktionen, die sich jemand im Raum vorstellen kann
Verschiebt den Blick vom ersten Jahr auf spätere EffekteKann als Totschlagargument gegen jede Veränderung dienen
Liefert Messpunkte für die Zeit nach der EntscheidungBezifferung bleibt Schätzung des Teams

Typische Fehler

Welche Fehler passieren beim Second-Order Thinking?

Die meisten Fehler entstehen, wenn die Folgenkette zu kurz, zu lang oder zu einseitig wird. Die Fehler 1 und 2 entsprechen Ursachen, die Merton 1936 beschrieb. Die übrigen ergeben sich aus der Logik der Methode.

  1. Beim Sichtbaren stehen bleiben. Die Runde zählt nur Folgen, die sich schon in Zahlen zeigen. Merton nennt die Dominanz unmittelbarer Interessen als Grund, spätere Folgen zu übergehen.
  2. Alte Muster übertragen. Was beim letzten Mal funktioniert hat, wird ohne Prüfung angenommen. Merton beschreibt Gewohnheit und Analysefehler als eigene Quelle unvorhergesehener Folgen.
  3. Unendliche Ketten. Wer bis zur fünften Ordnung weiterfragt, erzeugt Spekulation. Empfehlung von T1Leaders: zwei Ordnungen mit Zahlen, eine dritte als Beobachtungsliste.
  4. Nur negative Folgen suchen. Auch Reaktionen können helfen, etwa wenn Kunden eine Preiserhöhung akzeptieren. Wer nur Risiken sucht, blockiert leicht auch sinnvolle Veränderungen.
  5. Folgen ohne Akteur. „Die Marge sinkt“ ist keine Folge, die sich prüfen lässt. „Der Key-Account-Manager gibt 2 Prozent nach, um das Quartal zu schaffen“ schon.
  6. Ergebnis ohne Messpunkt. Gefundene Folgen ohne Prüftermin werden nach der Entscheidung vergessen. Sie tauchen dann erst im Jahresabschluss wieder auf.

MerksatzZwei Ordnungen mit Zahlen, eine dritte als Beobachtungsliste.

Grenzen

Wann passt Second-Order Thinking und wann nicht?

Second-Order Thinking passt, wenn eine Entscheidung das Verhalten anderer verändert: Anreize, Preise, Regeln, Strukturen. Bei rein technischen Entscheidungen ohne menschliche Reaktion bringt es wenig.

SituationEignungBegründung
Vergütung, Prämien, ZielsystemeSehr gutMenschen optimieren auf die neue Kennzahl, Fehlanreize sind die typische zweite Ordnung
Preisänderung, RabattpolitikSehr gutKunden und Wettbewerber reagieren, Effekte zeigen sich oft erst nach Monaten
Neue Regeln, Freigabeprozesse, ReorganisationGutMitarbeitende finden Umgehungswege, Schnittstellen verschieben sich
Kommunikation in der KriseGut, verkürztEine Runde „Und dann?“ für Kunden, Presse und Belegschaft in 15 Minuten, siehe Krisenkommunikation
Akute Lage mit Minuten VorlaufUngeeignetKeine Zeit für Folgeketten, hier helfen eingeübte Abläufe und ein kurzer Zyklus wie der OODA-Loop
Technische Auswahl ohne VerhaltenseffektUngeeignetKein Akteur reagiert, eine Entscheidungsmatrix leistet mehr
Leicht umkehrbare AlltagsentscheidungUngeeignetFolgen lassen sich nach dem Eintreten billiger korrigieren, siehe umkehrbare Entscheidungen

MerksatzJe mehr Menschen ihr Verhalten an der Entscheidung ausrichten und je später sich das zeigt, desto eher lohnt die Stunde.

Wie unterscheidet sich Second-Order Thinking von verwandten Methoden?

Second-Order Thinking verfolgt die Reaktionen auf einen Plan, der Erfolg haben könnte. Andere Methoden setzen das Scheitern voraus, vergleichen Umfelder oder bewerten Optionen.

MethodeLeitfrageUnterschied zu Second-Order Thinking
Pre-Mortem: Risiken finden, bevor sie eintretenEs ist gescheitert. Warum?Setzt das Scheitern voraus und sucht Ursachen. Second-Order Thinking fragt auch bei Erfolg, was danach kommt
Szenarioanalyse und Szenarioplanung: Optionen über mehrere Zukünfte prüfenWelche Zukünfte des Umfelds sind plausibel?Variiert das Umfeld. Second-Order Thinking verfolgt die Reaktionen auf die eigene Handlung
Stakeholder-Impact-MapWen betrifft die Entscheidung, wie stark?Ordnet Betroffene ein. Second-Order Thinking fragt weiter, was ihre Reaktion auslöst
OpportunitätskostenWas gebe ich für diese Option auf?Bastiats unsichtbare Folge in Reinform, aber ohne Zeitachse und Folgekette
Red Teaming und Advocatus DiaboliWie würde ein Gegner den Plan schlagen?Ein eigenes Team spielt eine einzelne Gegenpartei aktiv durch. Second-Order Thinking betrachtet alle Reaktionen
Entscheidungsbaum erstellen: Beispiel und ToolWelche Ergebnisse mit welcher Wahrscheinlichkeit?Rechnet Ereignisse mit Wahrscheinlichkeiten durch. Second-Order Thinking liefert oft erst die Äste dafür

Quellen

  1. Bastiat, F. (1850): Ce qu'on voit et ce qu'on ne voit pas. Paris: Guillaumin. Zitiert nach der englischen Übersetzung bei Online Library of Liberty.
  2. Merton, R. K. (1936): The Unanticipated Consequences of Purposive Social Action. American Sociological Review, 1(6), 894 ff. Bibliografische Angaben bei stafforini.com, die fünf Ursachen zitiert nach Wikipedia: Unintended consequences.
  3. Hardin, G. (1985): Filters Against Folly. Zitiert nach The Garrett Hardin Society, dort auch die Formel von 1963.
  4. Dörner, D. (1989): Die Logik des Mißlingens. Reinbek: Rowohlt. Zitiert nach Universität Bamberg.
  5. Sterman, J. (2001): System Dynamics Modeling: Tools for Learning in a Complex World. California Management Review, 43(4).
  6. Marks, H. (2011): The Most Important Thing. Columbia University Press.
  7. Marks, H. (2015): It's Not Easy. Oaktree-Memo, Definition von first- und second-level thinking.
  8. Vann, M. G.: Interview in World History Connected zur Rattenjagd in Hanoi 1902.
  9. Wikipedia: Great Hanoi Rat Massacre. Zu Vanns Einschätzung des Kobra-Effekts.

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